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Aktuelle Nachrichten

Anba Matthäus, und die Mönche des Syriankloster beklagen voller Trauer das Entschlafen einer der Säulen des koptisch-orthodoxen Mönchstums unserer Generation. Seine Eminenz, Anba Sarabamon, Bischof und Vorsteher des Klosters des heiligen Anba Bischoi, war ein gelebtes Evangelium und ein duftender Garten, ein Vorbild im Leben des Mönchstums. Er trug den Geist der großen Väter des Mönchstums wie des heiligen Anba Antonious, des Anba Makarious, des Anba Bischoi und des Anba Johannes Kame. Ebenso wurde er zu einem Licht durch seine Lehren und seine Weisheit für die Wege vieler Patriarchen, Metropoliten, Bischöfe, Mönche und Priester. Er war ein von der Liebe entflammtes Licht, das die Schwächen der Gebrechlichen stärkt, eine friedensstiftete Zunge, Hoffnung für die Entmutigten und eine Flamme für die Kämpfer auf dem Weg ihrer Buße.
Anba Sarabamon war ein Heiliger und ein Sohn des Klosters der heiligen Jungfrau (Syriankloster). Er wurde durch die Hand des Verstorbenen Anba Theophilos am 12.08.1959 zum Mönch geweiht.
Möge Gott seiner reinen Seele im himmlischen Paradies ewige Gnade schenken und möge derjenige, der ihm beigestanden ist, auch uns beistehen auf dem Wege unseres Kampfes auf Erde, damit wir Anteil und Erbschaft mit den Engeln und Heiligen im himmlischen Königreich erlangen. Wir bitten ihn uns vor dem Thron der Gnade zu gedenken.

الأنبا صرابامون

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Die sechste Woche der Fastenzeit

Unsere neue Geburt und das Wasser der Taufe - die neue Schoepfung und die Gnade (Der Blindgeborene) – Das dritte Wasser, das Wasser der Taufe.

Im Beginn des vierten Jahrhunderts n. Chr. dauerte die heilige Fastenzeit nur 6 Wochen in Aegypten, einschliesslich der Karwoche, wie es in der Osterbotschaft des Heiligen Athanasius angegeben ist, und so war Ostersonntag der sechste Sonntag des Fastens. Am Karsamstag taufte man alle Neueinsteiger in das Christentum, die die Voraussetzungen fuer ihre Taufe getroffen haben, dann nahmen sie Teil an der Messe des Ostersonntages. Nachdem die 2 Wochen der Vorbereitung und der Schmerzen zur Fastenzeit hinzugefuegt wurden, hat die koptische Kirche die Taufe am sechsten Fastensonntag beibehalten, was auf die Lesungen dieser Woche gewirkt hat.

Viele Lesungen dieser Woche drehen sich um die Taufe. Wir finden Lesungen ueber Reue und Vorbereitung fuer die Taufe: "Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt waechst es auf, erkennt ihr's denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wueste und Wasserstroeme in der Einoede." (Jesaja 43:19 Montag). Auch finden wir Lesungen ueber das Geheimnis der Eucharistie (Donnerstag) ..Die Taufe und die Eucharistie zusammen traegen das Geheimnis der Auferstehung und das neue gemeinsame Leben mit Christus. Am Freitag stellen die Lesungen das Gespraech von Jesus mit Nikodemus ueber Geburt von oben dar. Am Samstag ueberquert Jesus Jordan nach Jericho. Das neue Israel tritt in das Gelobte Land und Jesus traegt die Menschheit in seinem Koerper, den er von uns nahm, um uns darin zur Ruhestelle mitzunehmen, nach der Muehe mit ihm in der Wueste (Fasten). Er begegnet Bartemas den Blinden und oeffnet seine Augen, ein Symbol der neuen Schaffung. " Jesus aber sprach zu ihm: Geh hin, dein Glaube hat dir geholfen. Und sogleich wurde er sehend und folgte ihm nach auf dem Wege. " (Mk 10:52). Der Glaube ist notwendig fuer die Heilung.

Lesungen der sechsten Woche der Fastenzeit

Von der Suende und um ein geistiges Auge, das mit dem Geist und der Wahrheit "neue Schoepfung" sieht zu schaffen, und um Jesus zu folgen.

Der Blindgeborene erlaeutert das Konzept der neuen Schoepfung (Taufe): (Kor. 3: 5-10). " Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns den Sinn dafuer gegeben hat, dass wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. " (1 Joh 5:20).

 „Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesuendigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm."(Joh 9:3). Die ganze Schoepfung hat gesuendigt und ist verrottet. Der Sohn Gottes ist gekommen, um ihnen das Bild der Gerechtigkeit wiederherzustellen. Er verteidigt den Blindgeborenen, es ist weder sein Fehler, noch seiner Eltern: Jesus kam, um alle Suenden zu tragen. Er wurde unser Anwalt und unser Fuersprecher, " so haben wir einen Fuersprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist. " (1 Joh 2:1). Jesus kam, um das Licht der Erkenntnis zu geben. So lange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. Er sagte dies und spuckte auf den Boden. Er salbte die Augen des Blinden und sprach zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Siloah, der „den Absender“ bedeutet. Er ging hin und wusch sich und kam sehend.

Die Diskussion der Pharisaeer spiegelt die Unwissenheit und mangelnde Faehigkeit, die einfachen geistigen Wahrheiten wahrzunehmen. Die geistige Blindheit kann nicht durch Diskussion ueberzeugt werden, weil sie blind ist "sie haben sehende Augen und koennen nicht sehen. Sie haben hoerende Ohren und koennen nicht hoeren."

Ich weiss ich nicht, ob ich ein Suender bin. Ich weiss nur, dass ich blind war und jetzt sehen kann. Das Geheimnis der neuen Schoepfung ist die einfache Realitaet, die ueber der Logik und dem Nachweis des Verstandes liegt. Daher setzte sich das Christentum trotz aller theologischen Schwierigkeiten durch. Der Beweis des Geistes und der Kraft ist staerker als die Logik des Wissens und der Nachweis des Verstandes.

"Jesus hoerte, dass sie ihn ausgestossen hatten und fand ihn" Jesus findet uns. Wir koennen ihn nicht finden, wenn er sich uns nicht zeigt. Er hat die Samariterin und den Kranken von Betesda gefunden. Er findet Jeden in seiner Not und gibt Jedem die Ruhe zur rechten Zeit. Es ist wichtig, die genauen Umstaende jedes Einzelfalls zu verstehen und die Worte Jesus, die Jedem passen.

Jesus fand die Samariterin. Er sagte ihr, wer er ist. Sie predigte seinen Namen der ganzen Stadt. Nach der Offenbarung Christi liess sie ihren Krug, kam sofort und rief die ganze Stadt.

Es fand auch den Kranken von Betesda "Danach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden; suendige hinfort nicht mehr, dass dir nicht etwas Schlimmeres widerfahre. Der Mensch ging hin und berichtete den Juden, es sei Jesus, der ihn gesund gemacht habe. Darum verfolgten die Juden Jesus, weil er dies am Sabbat getan hatte. "(Joh. 5, 14-16).

Jesus fand den Blindgeborenen nach seiner Aussage vor dem Hohen Rat, "Jesus hoerte, dass sie ihn ausgestossen haben und fand ihn und sagte ihm Glaubst du an den Sohn Gottes. Er sprach: Wer ist das, Herr, damit ich an ihn glaube . Jesus sagte ihm Du hast ihn gesehen, der der mit dir spricht ist es. Er sagte : ja ich glaube kniete vor ihn und betete ihn an." Es ist ein Treffen der Vaterschaft und eine Kondolenz, nachdem man ihn wegen seiner mutigen Aussage vertrieben hat

" So lasst uns nun zu ihm hinausgehen aus dem Lager und seine Schmach tragen. "(Hebraeer 13,13).

 

             

                                                                                                                                          

Kirchliche Gelegenheiten

Wird nach dem Evangelium des ersten Mittwochs der grossen Fastenzeit gelesen

Umfasst die Anregung fuer die Vergebung der Schuldigen und den Nachlass der Rache

“Vielmehr liebt eure Feinde; tut Gutes und leiht, wo ihr nichts dafür zu bekommen hofft. So wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Kinder des Allerhöchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben. Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird man euch wieder messen.“ (Lk 6:35-38)

Der Herr befiehlt uns, den Schuldigen zu vergeben. Wir sollen sie nicht richten, sonst verdienen wir kein Vergeben. Welche Starfe verdienen wir nicht, wenn wir diese Gebote nicht folgen, wenn wir nicht vergeben, nicht fuer die Schuldenen beten und Gott bitten uns an sie zu raechen, obwohl Gott von seinen Gehorsamen Alles entfernt hat, was die Liebe verdirbt. Liebe ist der Urspung aller guten Taten.

Wir sollen also nicht leiden, wen nuns Gott bestraft, weil wir den Anderen nicht vergeben. Wenn wir un sere Schulden an einem Tag zaehlen, erfahren wir wie wenig wir verdienen im Vergleich zu dem, was wir schulden. Wir koennen unsere Schulden nicht zaehlen. Jeden Tag vernachlaessigen wir die Zeit des Gebetes. Wenn wir beten, verfolstaendigen wir nie ihre Pflichten. Wir sind hochmuetig in unseren Reden und lieben das Luegen, regen uns auf undverachten unsere Brueder. Wir sehen lustvoll und tun solchen Übel.

Wenn wir an einem Teil des Tages, wenn wir in der Kirche sind so handeln, was machen wir, wenn wir den Hafen verlassen, also zur Stadt, zum Handel, zu Versammlungen, zu unseren Haeusern, Sorgen und Aerger.

Trotzdem gibt uns Gott einen Ausweg zur Erloesung. Es ist das Vergeben unserer Brueder. Wir sollen sie lieben, wie otwir uns selbst lieben. Das ist nicht schwer oder kostbar. Wenn man das bevorzugt, ist das genug. Deshalb sagte Paulus :“Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden. Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben "Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr." Vielmehr, "wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln" Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.“ (Roem.12:17-21)

Sei vorsichtig mein Bruder. Wenn ein Mensch dich fleht, dass du barmherzig mit ihm bist, einen seiner Feinde sieht. Beide sind deine Diener. Wie sich sein Feind naehert, hoert er auf, dic..h zu flehen und beginnt, seinen Feind zu schlagen und zu fluchen. Wuerde das dich nicht gegen ihn mehr aergern ?

Genauso ist es, wenn Gott anbetest, dass er dir vergibt. Wenn du dich an deinen Feind erinnerst und nachdenkst, wie du dich raechen kannst. Du vegisst das Gebot Gottes und aergerst ihn. Reicht es nicht aus, dass du sein Gebot nicht folgst und die Boese Tat mit einer gleichen zurueckgibst. Du bittest Gott so grausam sein zu sein, wie du. Du willst, dass er dich an deinem Feind raecht. Glaubst du, er hat sein Gebot der Liebe zu Guten und Boesen vergessen ? Hat er das vergessen oder vernachlaessigt, wie du ?

Das ist eine grosse Unwissenheit, wenn du von den Weisen verlangst, dass er tut, was er dir verboten hat. Du wirst Nichts davon haben, auch, wenn dich Gott raecht, kann ihn Gott dann nicht bestrafen. Wenn du ihn bestrafst, dann hast du Alles getan, bis du dich beruhigt hast. Du hast den Allmaechtigen berufen, um das zu tun, was er dir verboten hat.

Wir muessen diesen Bloedsinn abstellen. Wir muessen unseren Gott aehneln. Wir wuerden das abstellen, wenn wir uns an unsere Suenden erinnern und unsere Fehler untersuchen. Wenn wir hier keine Fehler begegnen, dann sind wir qualifiziert, Gottes Gerechtigkeit gegen unsere Nachlaessigkeit. Die Propheten prophezeihen. Die Engel lobpreisen. Unser Gott spricht zu uns und wir hoeren nicht.

Wir sollten Gotes Gebote ruhig hoeren. Wenn ein irdischer Koenig Gebote gibt, hoert das ganze Volk und die Minister zu. Wenn jemand in dieser Ruhe spricht, wird er vom Koenig begegnet. Wenn wir die himmlischen Buecher lesen, werdet ihr richtig handelt. Der Besitzer dieser Buecher ist hoeher als ein irdischer Koenig. Er ist nicht Koenig der Menschen. Er ist auch Koenig der Engel und der ganzen Welt.

Seit klug, liebt eure Feinde, raecht euch nicht, betet fuer die Schuldenen, um den Willen Gottes zu verfuellen und seine Gebote zu gehorchen. Wir sollen seine Guete mit unserer Gehorsamkei, veervollstaendigen wir durch da Verget begegnen. Was wir nicht tun koennen, vervollstaendigen wir durch das Vergeben unserer Brueder wie Gott sagt : „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben. (Lk 6:36-37) Mit diesen Tugenden werden wir ruhig und haben Vorteil. Gott sei die Ehre fuer evig. Amen.

 

Wird nach dem Evangelium des ersten Freitages der grossen Fastenzeit gelesen

Spirituelle Ueberlegungen

29. Baramhat

9maa

 

 

Moenche Wunder

 abouna fltaous

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Liturgie-Bischof Metaos

Liturgische Eintraege vom Bischof Metaos TEST