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Der zweite Sonntag im Tubah

Abendweihrauch

Erhebt euch und steht in Gottesfurcht, seid aufmerksam in Weisheit, um das heilige

Evangelium zu hören. Ein Abschnitt aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus, dem

Evangelisten und reinen Apostel.

Sein Segen sei mit uns. Amen.

Psalm (Ps 97, 3;9)

Aus den Psalmen unseres Lehrers David, des Propheten und Königs. Sein Segen sei mit uns. Amen.

Alle Enden der Erde sahen das Heil unseres Gottes. Er richtet den

Erdkreis gerecht, die Nationen so, wie es recht ist

Alleluja

Gesegnet sei der, der kommt im Namen des Herrn. Unser Herr, unser Gott, unser Erlöser und

unser aller König, Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, ihm gebührt Ehre in

Ewigkeit. Amen.

Evangelium (Mt 14, 22-36)

Gleich darauf forderte er die Jünger auf, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren. Inzwischen wollte er die Leute nach Hause schicken. Nachdem er sie weggeschickt hatte, stieg er auf einen Berg, um in der Einsamkeit zu beten. Spät am Abend war er immer noch allein auf dem Berg.

Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den

Wellen hin und her geworfen; denn sie hatten Gegenwind.

In der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen; er ging auf dem See. Als ihn die Jünger über den See kommen sahen, erschraken sie, weil sie meinten, es sei ein

Gespenst, und sie schrieen vor Angst. Doch Jesus begann mit ihnen zu reden und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht! Darauf erwiderte ihm

Petrus: Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir

komme. Jesus sagte: Komm! Da stieg Petrus aus dem Boot und ging über das Wasser auf Jesus zu.

Als er aber sah, wie heftig der Wind war, bekam er Angst und begann unterzugehen. Er schrie: Herr, rette mich! Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? Und als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind. Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn.

Sie fuhren auf das Ufer zu und kamen nach Genezareth. Als die Leute dort ihn erkannten, schickten sie Boten in die ganze Umgebung. Und man brachte alle

Kranken zu ihm und bat ihn, er möge sie wenigstens den Saum seines Gewandes berühren lassen. Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt.

Ehre sei unserem Herrn in Ewigkeit. Amen.

Morgenweihrauch

Erhebt euch und steht in Gottesfurcht, seid aufmerksam in Weisheit, um das heilige

Evangelium zu hören. Ein Abschnitt aus dem heiligen Evangelium nach Markus, dem

Evangelisten und reinen Apostel

Sein Segen sei mit uns. Amen.

Psalm (Ps 97, 1-2)

Aus den Psalmen unseres Lehrers David, des Propheten und Königs. Sein Segen sei mit uns. Amen.

Der Herr ist König. Die Erde frohlocke. Freuen sollen sich die vielen

Inseln. Rings um ihn her sind Wolken und Dunkel, Gerechtigkeit und Recht sind

die Stützen seines Throns.

Alleluja

Gesegnet sei der, der kommt im Namen des Herrn. Unser Herr, unser Gott, unser Erlöser und unser aller König, Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, ihm gebührt Ehre in

Ewigkeit. Amen.

Evangelium (Mk 3, 7-12)

Jesus zog sich mit seinen Jüngern an den See zurück. Viele Menschen aus

Galiläa aber folgten ihm. Auch aus Judäa, aus Jerusalem und Idumäa, aus dem Gebiet jenseits des Jordan und aus der Gegend von Tyrus und Sidon kamen Scharen von Menschen zu ihm, als sie von all dem hörten, was er tat.

Da sagte er zu seinen Jüngern, sie sollten ein Boot für ihn bereithalten, damit er von der Menge nicht erdrückt werde. Denn er heilte viele, sodass alle, die ein Leiden hatten, sich an ihn herandrängten, um ihn zu berühren. Wenn die von unreinen Geistern Besessenen ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrieen:

Du bist der Sohn Gottes! Er aber verbot ihnen streng, bekannt zu machen, wer er sei.

Ehre sei unserem Herrn in Ewigkeit. Amen.

Die heilige Liturgie

Paulusbrief (Gal 5, 2-10)

Lesung aus dem Brief unseres Lehrers Paulus, des Apostels, an die Galater.

Sein Segen sei mit uns. Amen.

Hört, was ich, Paulus, euch sage: Wenn ihr euch beschneiden lasst, wird

Christus euch nichts nützen. Ich versichere noch einmal jedem, der sich beschneiden lässt: Er ist verpflichtet, das ganze Gesetz zu halten. Wenn ihr also durch das Gesetz gerecht werden wollt, dann habt ihr mit Christus nichts mehr zu tun; ihr seid aus der Gnade herausgefallen. Wir aber erwarten die erhoffte

Gerechtigkeit kraft des Geistes und aufgrund des Glaubens.

Denn in Christus Jesus kommt es nicht darauf an, beschnitten oder unbeschnitten zu sein, sondern darauf, den Glauben zu haben, der in der Liebe wirksam ist. Ihr wart auf dem richtigen Weg. Wer hat euch gehindert, weiter der

Wahrheit zu folgen? Was man auch gesagt hat, um euch zu überreden: es kommt nicht von dem, der euch berufen hat.

Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig. Doch im Glauben an den Herrn bin ich fest davon überzeugt, dass ihr keine andere Lehre annehmen werdet. Wer euch verwirrt, der wird das Urteil Gottes zu tragen haben, wer es auch sei.

Die Gnade Gottes des Vaters sei mit Euch, meine Väter und Brüder. Amen.

Katholikon (1.Joh 3, 18-24)

Lesung aus dem ersten katholischen Brief unseres Lehrers Johannes, des Apostels.

Sein Segen sei mit uns. Amen.

Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in

Tat und Wahrheit. Daran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind, und werden unser Herz in seiner Gegenwart beruhigen. Denn wenn das Herz uns auch verurteilt - Gott ist größer als unser Herz und er weiß alles. Liebe Brüder, wenn das Herz uns aber nicht verurteilt, haben wir gegenüber Gott Zuversicht; alles, was wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was ihm gefällt. Und das ist sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht. Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm.

Und dass er in uns bleibt, erkennen wir an dem Geist, den er uns gegeben hat.

Liebt nicht die Welt und was in der Welt ist. Die Welt und ihre Begierden

vergehen. Wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit. Amen.

Apostelgeschichte (Apg 15, 22-29)

Ein Kapitel aus der Geschichte unserer Väter, der reinen Apostel. Ihr Segen sei mit uns. Amen.

Da beschlossen die Apostel und die Ältesten zusammen mit der ganzen

Gemeinde, Männer aus ihrer Mitte auszuwählen und sie zusammen mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu senden, nämlich Judas, genannt Barsabbas, und

Silas, führende Männer unter den Brüdern. Sie gaben ihnen folgendes Schreiben mit: Die Apostel und die Ältesten, eure Brüder, grüßen die Brüder aus dem Heidentum in Antiochia, in Syrien und Zilizien.

Wir haben gehört, dass einige von uns, denen wir keinen Auftrag erteilt haben, euch mit ihren Reden beunruhigt und eure Gemüter erregt haben. Deshalb haben wir uns geeinigt und beschlossen, Männer auszuwählen und zusammen mit unseren lieben Brüdern Barnabas und Paulus zu euch zu schicken, die beide für den Namen Jesu Christi, unseres Herrn, ihr Leben eingesetzt haben.

Wir haben Judas und Silas abgesandt, die euch das Gleiche auch mündlich mitteilen sollen. Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen, euch keine weitere Last aufzuerlegen als diese notwendigen Dinge: Götzenopferfleisch,

Blut, Ersticktes und Unzucht zu meiden. Wenn ihr euch davor hütet, handelt ihr richtig. Lebt wohl!

Das Wort Gottes wächst noch in dieser Kirche und in jeder Kirche. Amen.

Erhebt euch und steht in Gottesfurcht, seid aufmerksam in Weisheit, um das heilige

Evangelium zu hören. Ein Abschnitt aus dem heiligen Evangelium nach Lukas, dem

Evangelisten und reinen Apostel. Sein Segen sei mit uns. Amen.

Psalm (Ps 84, 8 und 65,3)

Aus den Psalmen unseres Lehrers David,

des Propheten und Königs. Sein Segen sei mit uns. Amen.

Den Segen gibt er, der das Gesetz gab. Sie schreiten dahin mit wachsender Kraft. Erhöre, o Gott, mein Gebet. Denn alle Menschen kommen zu dir. Alleluja

Gesegnet sei der, der kommt im Namen des Herrn. Unser Herr, unser Gott, unser Erlöser und unser aller König, Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, ihm gebührt Ehre in

Ewigkeit. Amen.

Evangelium (Lk 11, 27-36)

Als er das sagte, rief eine Frau aus der Menge ihm zu: Selig die Frau, deren Leib dich getragen und deren Brust dich genährt hat. Er aber erwiderte: Selig sind vielmehr die, die das Wort Gottes hören und es befolgen. Als immer mehr Menschen zu ihm kamen, sagte er: Diese Generation ist böse. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona. Denn wie Jona für die Einwohner von Ninive ein Zeichen war, so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein. Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo. Die Männer von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.

Niemand zündet ein Licht an und stellt es in einen versteckten Winkel oder stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf einen Leuchter, damit alle, die eintreten, es leuchten sehen. Dein Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird auch dein ganzer Körper hell sein. Wenn es aber krank ist, dann wird dein Körper finster sein. Achte also darauf, dass in dir nicht Finsternis statt Licht ist. Wenn dein ganzer Körper von Licht erfüllt und nichts

Finsteres in ihm ist, dann wird er so hell sein, wie wenn die Lampe dich mit ihrem Schein beleuchtet.

Ehre sei unserem Herrn in Ewigkeit. Amen.